Arbeitsrecht

Die nachfolgende Darstellung soll nur einen kurzen Einblick geben und kann ob der Komplexität des Rechtsgebietes keinen Anspruch auf Vollständigkeit geben .

Wichtig:
Beachten Sie unbedingt, dass Sie sich nach Erhalt einer Kündigung oder nach Abschluss eines Aufhebungsvertrages unverzüglich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend melden müssen. Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis müssen Sie sich bereits 3 Monate vor dessen Beendigung arbeitssuchend melden. Sollten Sie dies nicht beachten, müssen Sie mit der Kürzung Ihres Arbeitslosengeldes rechnen.

Abmahnung

Eine Abmahnung ist an keine Frist gebunden. Sie sollte jedoch aus Gründen der Glaubwürdigkeit zeitnah nach dem Fehlverhalten erfolgen. Aus Beweisgründen sollte diese auch schriftlich erfolgen.

Darüber hinaus muss, anders als bei einer Kündigung, vor einer Abmahnung der Betriebsrat nicht beteiligt zu werden.

Soll einem Mitarbeiter wegen mangelnder Leistung oder nicht akzeptablen Verhaltens gekündigt werden, ist in der Regel eine vorherige Abmahnung erforderlich. Eine Abmahnung ist nur dann entbehrlich, wenn es sich um besonders schwere Verstöße handelt (z.B. Diebstahl am Arbeitsplatz oder schwerwiegender Vertrauensmissbrauch).

Die Abmahnung hat eine so genannte Rüge- und Warnfunktion. Sie muss das Fehlverhalten des Mitarbeiters bezeichnen und klarstellen, welches Verhalten von dem Mitarbeiter erwartet wird. Darüber hinaus muss die Abmahnung  dem Mitarbeiter mögliche Konsequenzen mitteilen. In der Regel wird dies die Androhung der Beendigung des Arbeitsverhältnisses sein.