Kosten

Wer sein Forderungsmanagement und Inkasso selbst betreibt, hat durch die hierfür erforderliche Zeit und das erforderliche Personal Kosten, die niemand erstattet. Wird ein Rechtsanwalt bereits außergerichtlich beauftragt, sind die entstehenden Kosten in der Regel in voller Höhe erstattungsfähig, wenn sich der Schuldner mit der Zahlung in Verzug befunden hat.

1. Kosten für gerichtliche Verfahren

Sollte die gerichtliche Durchsetzung (im streitigen Verfahren vor den Amts- oder Landgerichten) erforderlich werden, darf der Rechtsanwalt die nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) entstehenden Gebühren nicht unterschreiten. Sie können davon ausgehen, dass bei gleicher Sachlage jeder Rechtsanwalt bei ordnungsgemäßer Abrechnung die gleichen Kosten im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens abrechnen wird, es sei denn, der Rechtsanwalt vereinbart mit Ihnen ein Honorar, dass oberhalb der gesetzlichen Gebühren liegt.

2. Kosten in Fällen uneinbringlicher Forderungen

Falls die Kosten nicht ohnehin vom Gegner beigetrieben werden können, erlaubt das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) dem Anwalt Vereinbarungen über die außergerichtliche Tätigkeit und in Fällen von uneinbringlichen Forderungen mit dem Mandanten.

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